15.6 Leinwandzeit

Bei der hier gewählten Überschrift mag man meinen, es ginge um die große Zeit des Kinos, für einen Künstler hat Leinwand aber natürlich erst einmal eine ganz andere Bedeutung.
Allgemein stellt sich aber erst einmal die Frage, was für ein Monat da gerade zu Ende ging? Immerhin erlebte man nicht weniger, als den Anfang vom Ende der Eurozone und damit in der Folge natürlich auch das Ende der Europäischen Union (EU).
Die Bundesregierung, ihre Marionettenfreunde und auch große Teile der etablierten Massenmedien setzten klare Zeichen gegen die Demokratie in Europa. Man merkte schnell, dass sich einiges in Europa tun muss, um diese Chancen, die sich aktuell damit auch ergeben, angemessenen im Sinne der Menschen auf diesem wundervollen Kontinent zu nutzen.
Es sind genau solche Zeiten, die natürlich für sehr viel Arbeit in der Agentur sorgen, vor allem wenn es um den Bereich Journalismus geht.
Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es dann auch noch die Vorbereitung für die kommende Saison in der Bundesliga beim BALLacker, welche ebenfalls auf Hochtouren läuft.
Einen ungünstigeren Zeitpunkt für ein Comeback einer alten gesundheitlichen Einschränkung hätte es kaum geben können und da ich aus diesem Grund im Moment nur eingeschränkt arbeiten kann, ist es bislang doch ein eher sportlicher Sommer. Die Hoffnung ist, dass ich alles schnell und mit möglichst wenig Zeitverlust therapiert bekomme, um bald wieder bei Vollgas zu sein.
Eine wundervolle Fügung war es da selbstverständlich, dass ich vorher noch so großartig mit den Arbeiten für die im Herbst kommende Ausstellung durchgekommen bin und immerhin schon acht Arbeiten fertig sind. Genau von dieser Arbeit war natürlich auch der letzte Monat geprägt.

Das Nordkind und das gestohlene Paradies
Wie gesagt, den ganzen letzten Monat über sind nach und nach die ersten Arbeiten für die in dieser Überschrift erwähnte Ausstellung fertig geworden und außerdem wurde auch das gesamte Konzept noch einmal etwas tiefgehender erläutert. Somit ging es natürlich auch noch einmal um Hamburg und meine Liebe zum Norden ganz allgemein.
Damit war es aber natürlich noch nicht getan und so wurden auch die Hintergründe des gestohlenen Paradieses noch etwas näher beleuchtet und in diesen Kontext passen wohl auch die meisten der bislang entstandenen Arbeiten, welche als Erinnerungssplitter eine eigene kleine Werkreihe darstellen.
Es ist natürlich wichtig zu wissen, dass dies alles auch nur der zarte Anfang ist, da noch unendlich viele weitere Ideen vorhanden sind und es glücklicherweise noch eine Weile dauert, bis dann der Herbst mit all seinen Besonderheiten und meiner Ausstellung an die Tür klopft.
Ich bin richtig im Fluss und dies nun schon seit einer ganzen Weile, dazu noch perfektes Sommerwetter und es könnte kaum schöner sein und so kann es natürlich gerne noch weitergehen.
Wann ich mit den Leinwandarbeiten weitermachen werde, hängt selbstverständlich auch ein bisschen davon ab, wie schnell ich wieder richtig fit bin aber dies wird bestimmt nicht allzu lange dauern und dann werden auch die Formate langsam größer.
Natürlich steht die Traumruine auch weiterhin, nach Terminvereinbarung, immer gerne offen und ich freue mich immer über Besuch im KunsTraum, wie natürlich auch im Atelier und auch im Vorfeld meiner Ausstellung im Herbst, gibt es hier sehr viel zu sehen.

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