Nun, wo nach und nach auch die letzten Menschen aus den Weihnachtsferien zurückkehren, nutze ich die Möglichkeit, schon einmal einen etwas detaillierteren Ausblick aufs Jahr 2014 zu wagen.
Wie bereits mehrfach angekündigt, steht in diesem Jahr die Kunst wieder etwas mehr im Fokus und dafür gibt es gleich mehrere Gründe.
Art for Europe (A4E) feiert im Herbst diesen Jahres den 10. Geburtstag. Dies bedeutet 10 Jahre die etwas andere Dokumentation von Kunst und Kultur in Europa.
Ein weiterer Grund ist, dass meine letzte große Einzelausstellung im Herbst auch schon wieder ein halbes Jahrzehnt zurückliegt. Diese Ausstellung mit dem Titel `Das postdemokratische Konjunkturpaket III (DPK III)` wurde damals noch in Köln präsentiert.
Seitdem hat sich in meinem Leben einmal mehr sehr viel verändert. So verlagerte ich meinen Lebensmittelpunkt nach gut 20 Jahren wieder zurück in meine schöne Heimatstadt Leverkusen und natürlich nahm auch die Gründung von hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü! einen angemessenen Platz ein.
Noch mehr Raum für meine Kunst
So wird deutlich, warum meine eigene Kunst für eine gewisse Zeit etwas in den Hintergrund trat, was auch gut so war. Selbstverständlich habe ich die ganze Zeit auch künstlerisch weiter gearbeitet und hatte mich auch noch an einigen Ausstellungen beteiligt und bin natürlich auch künstlerisch ständig im Internet unterwegs gewesen aber eben alles etwas zurückhaltender.
GRAUZONE im KunsTraum (c) Th. Hülsberg
Das vergangene Jahr war im Schwerpunkt von der Arbeit an der GRAUZONE im KunsTraum in der Traumruine geprägt, wo eine Raumcollage mit Werken von gut 150 internationalen Kreativen auf einer Fläche von gut 40 qm entsteht, was auch sprichwörtlich großen Raum in meinem Leben eingenommen hat.
Dadurch, dass ich mit der GRAUZONE nun auf der Zielgeraden bin und meine journalistische Tätigkeit massiv zurückgefahren habe, ist natürlich einiger Raum für Neues entstanden und der wird nun, zu einem gewissen Teil, mit neuer Kunst gefüllt.
Wer mich kennt, weiß, dass es mir nie an Ideen mangelt und diese für weit mehr als ein Leben ausreichen, was zu einer gewissen Entspannung führt, da ich weiß, egal wie sehr ich es versuche, ich werde in meinem Leben nie alle Ideen umsetzen können.
So wird geschehen, was geschehen soll. Eine ganz natürliche Selektion.
Besuchen Sie mich
Ich habe mir vorgenommen nun jede Woche ein Werk fertigzustellen, wobei man berücksichtigen muss, dass dies nicht bedeutet, dass ich jede Woche ein komplett neues Werk entstehen lassen muss. Es ist vielmehr so, dass ich so viele angefangene Werke im Atelier habe, dass dieses Ziel entspannt erreicht werden sollte.
Atelier ist ein gutes Stichwort. Ich freue mich auch weiterhin über Besuch in der
Kunst im Atelier (c) Th. Hülsberg
Traumruine, wo ich Gäste, nach vorheriger Terminabsprache, immer gerne willkommen heiße und man sich gerne in meinem Atelier umsehen kann, was natürlich auch für den KunsTraum gilt.
Hier findet man selbstverständlich auch viel Kunst, die man sich entspannt anschauen kann, mit mir darüber diskutieren kann und sie natürlich auch gerne käuflich erwerben kann.
Ich werde in diesem Jahr auch wieder einige Kunstaktionen auf die Beine stellen und lade Sie herzlich ein, sich hier auf die Einladungsliste setzen zu lassen, damit Sie nichts verpassen.
Ab diesem Jahr nehme ich auch gerne wieder Ausstellungsangebote an, was sowohl für ältere Projekte und Werkreihen gilt, wie aber natürlich auch für die nun entstehenden neuen Werke. Interessenten melden sich bitte einfach auf den bekannten Wegen bei mir oder besuchen mich, wie gerade angesprochen, einfach direkt und können sich so auch gleich einen persönlichen Überblick über mein Sujet verschaffen.
Tiefbunt
Viele Menschen meinen, dass bei meiner Kunst eine gewisse dunkle Monotonie vorherrschen würde, was ich künstlerisch gar nicht einmal negativ bewerten würde. Dieser Eindruck trügt trotzdem etwas. Es liegt auf der einen Seite einfach an der GRAUZONE, die in letzter Zeit natürlich im Mittelpunkt stand aber auch an den Themen meiner Arbeit.
Auch die Kunst ist für mich ein Transportmittel für Protest und Kritik an dem was sich in
DPDKDL (C) Th. Hülsberg
der Gesellschaft täglich abspielt. Diese Spiegelung setzt natürlich sehr viel Tiefgründigkeit und auch ein hohes Maß an Ernsthaftigkeit voraus.
All dies geht aber auch in bunt.
Mein erstes Werk in 2014 mit dem Titel `Der Punkt – Die Kunst – Das Loch` liefert da gleich den Beweis. Es geht um die Gesellschaft, die so bunt, froh und vielfältig daherkommt.
Erst bei genauerer Betrachtung zeigt sich, wie zersetzt und zerfetzt all dies ist. Der Glanz vergangener Zeiten macht nur noch einen kleinen Teil aus. Dafür wird die Gesamtstruktur, die Gesellschaft langsam gar löchrig und ein Punkt der Hoffnung ist kaum noch zu finden aber die Kunst kann einer sein.
In diesem Stil wird es nun Woche für Woche weitergehen und Auszüge meiner Arbeit werden auch hier immer wieder gezeigt. Wer sich ein komplettes Bild machen möchte und sich tiefer mit meinem Schaffen beschäftigen möchte, ist, wie bereits erwähnt, herzlich eingeladen.












