In einer Zeit, wo selbst das Gesundheitswesen den Regeln des globalisierten Raubtierkapitalismus unterliegt, ergeben sich natürlich auch ganz neue Probleme, wenn man erkrankt.
Früher hatten Ärzte noch Zeit sich mit Patienten angemessen auseinanderzusetzen, aktuell sieht es doch immer häufiger nach Fließbandarbeit aus und die Patienten stehen mit Befunden, Arztberichten und ähnlichem oftmals ziemlich alleine da und so stellt sich die Frage: Was hab` ich?
Diese Erfahrung konnte und musste ich jüngst selber machen.
Natürlich hat man in der heutigen Zeit durch das Internet auch ganz andere Möglichkeiten und so versuchte ich mich in der Übersetzung eines Arztberichtes. Schnell stellte ich fest, dass ich wahrscheinlich Wochen brauchen würde, um nur eine DIN-A-4-Seite verständlich zu übersetzen.
Nun möchte man natürlich schon wissen, was Sache ist und zum Glück fiel mir eine Reportage ein, die ich vor einiger Zeit gesehen hatte und in dieser ging es um die Internetplattform Was hab` ich.
Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk Freiwilliger aus dem Bereich der Medizin von hochqualifizierten Studenten bis hin zu Ärzten.
Dort kann man Berichte einreichen und dies kinderleicht in verschiedenen Formen.
Das eingereichte Dokument, welches natürlich anonymisiert sein sollte, wo man auf der Seite aber auch drauf hingewiesen wird, wird dann in kurzer Zeit sehr ausführlich und sogar völlig kostenfrei übersetzt und erklärt.
Um dies noch etwas besser zu veranschaulichen, sei gesagt, ich reichte gut eine halbe DIN-A-4-Seite ein und erhielt eine neun Seiten lange Erklärung zurück, die wirklich keine Fragen offen gelassen hat.
Warum ich diesen Service hier eindringlichst empfehle, hat gleich mehrere Gründe.
In Zeiten, wo das Internet doch an vielen Stellen von Sinnfreiheit und Ablenkungswerkzeugen geprägt ist, ist dies eine wirklich hilfreiche Seite, die einem an einer Stelle hilft, wo man sonst nur schwer Hilfe findet.
Damit eine solche Plattform überleben kann, muss sie natürlich auch solide finanziert werden und dies funktioniert über Spenden und dazu möchte ich nun alle Leser aufrufen.
Unterstützen Sie diese Internetplattform mit Spenden, auch wenn Sie im Moment keinen Bedarf an der angebotenen Leistung haben, denn der Bedarf kann auf jeden irgendwann einmal zu kommen und es wäre schade, wenn es diese Plattform dann nicht mehr geben würde.
Natürlich kann man diese großartige Idee auch mit seinem Können als Mediziner unterstützen.
Persönlich meine ich, dass es diese Projekte sind, die positive und aktive Antworten auf die Probleme der heutigen Zeit geben und so etwas muss unterstützt werden.












