GRAUZONE 2002 - 2014

Es begab sich im Mai 2002, dass ich in Langenfeld im Rheinland meine erste Einzelausstellung hatte. Der damalige Titel `Grauzone`.
Auch wenn sich schnell andeuten sollte, dass es in dieser Richtung weitergehen würde, war mir damals, zum Beginn meines künstlerischen Werdegangs, nicht klar, wie lange mich die Grauzone begleiten würde.
Nun schreiben wir schon das Jahr 2014 und die Grauzone ist noch immer an meiner Seite und mittlerweile glaube ich, dass ich sie einfach nicht mehr loswerde, was letztendlich mit daran liegt, dass sie mir noch immer, auch nach über einem Jahrzehnt, so viel Spaß bereitet.
Damals, zur gerade beschriebenen Ausstellung, begann alles damit, dass ich verschiedene Alltagsgegenstände eingescannt hatte und diese dann, zum Teil digital etwas bearbeitet, im Format DIN A 4 ausdruckte und in verschiedensten Formaten mit Tape zu unterschiedlichsten Werken werden ließ.
Es sollte sich aber noch weiterentwickeln, so wurden aus einigen Einzelmotiven T-Shirts, welche in einer kleinen Auflage auf den Markt gebracht wurden und die längst vergriffen sind und auch der Malgrund sollte sich mit der Zeit immer wieder verändern und es entstanden immer größere Arbeiten, zum Beispiel auf Spanplatten.
Mehr und mehr löste ich mich dann auch vom ursprünglichen Format der einzelnen Bilder in DIN A 4, in dem ich diese zerriss und somit immer kleinere Teile collagierte.

2004 - Die schweigenden Zeichen, die alles verrieten
Unter diesem Titel waren vor zehn Jahren, im Januar 2004, weitere Werke in dieser Technik in meiner damaligen Leichlinger Galerie zu sehen.
Diese Werke waren aber vor allem auch inhaltlich noch detaillierter und aussagekräftiger, als die bis dahin gezeigten Werke.
Es hatte eine Entwicklung stattgefunden und diese sollte auch noch lange nicht zu Ende sein, was sie übrigens mit Sicherheit auch jetzt noch nicht ist.
Vor allem bedingt durch mein großes Europaprojekt und dadurch, dass die Photographie mehr Platz in meinem Leben einnahm, wurde es für einige Jahre etwas ruhiger in Sachen Grauzone, dies sollte sich allerdings schlagartig mit meiner Rückkehr an meinen Geburtstort Leverkusen ändern.
Schon beim Einzug in meine dortige Traumruine war mir klar, dass auch dort ein KunsTraum entstehen sollte und das dort die gesamte, circa 40 qm große Wandfläche zur Grauzone werden würde.
Ich rief in einem meiner Netzwerke, die dortigen Kreativen auf, sich doch bitte mit eigenen Arbeiten zu beteiligen und war überwältigt, dass sich bis zum Erreichen der Deadline fast 150 Kreative aus der ganzen Welt mit ihren Beiträgen gemeldet hatten.
Nachdem ich eine erste, relativ schlichte Schicht geschaffen hatte, die allerdings schon für Aufsehen sorgte, wuchs dieses riesige Gesamtkunstwerk immer weiter und steht nun kurz vor der Vollendung.

2014 – Ein weiterer Traum wird wahr
Nun steht in diesem Herbst der 10. Geburtstag von Art for Europe (A4E) auf der Agenda und wird ab dem 20. Oktober 2014 unter anderem mit der Ausstellung Europa 2.0 gebührend gefeiert.
Schnell stand fest, dass dies auch ein passender Rahmen ist, gleich das bisher größte Werk der Grauzone, mit der angesprochenen Fläche von circa 40 qm, ebenfalls zu präsentieren.
Wer daran teilhaben möchte, meldet sich bitte einfach hier und erhält eine Einladung.
Außer diesem wirklich einzigARTigen und ziemlichen großen Werk, sowie den Leinwandarbeiten der angesprochenen Ausstellung, wird es aber noch mehr geben.
In den letzten Wochen sind auch immer wieder kleinere Arbeiten der Grauzone auf Karton hinzugekommen, was den Besuchern im Oktober auch die Möglichkeit bieten wird, ein ganz persönliches Stück Grauzone für kleines Geld zu erwerben.
Diese Arbeiten sind zum Teil auch wieder sehr stark daran angelehnt, wie vor über einem Jahrzehnt alles anfing und zum Teil sind auch wieder Originalscans von damals mit eingearbeitet worden aber auch Photoarbeiten, welche während meiner Reise durch Europa entstanden sind.
Man sieht, es gibt viele Gründe, warum man die Events im Oktober nicht versäumen sollte.
Zur Ausstellung Europa 2.0 sei noch kurz erwähnt, dass die zehn Werke, die hierfür entstanden sind bzw. teilweise gerade auch noch entstehen, ein klares Gegengewicht zur Grauzone darstellen, was den Spannungsbogen noch etwas größer werden lässt.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter

Ein Gedanke zu “GRAUZONE 2002 - 2014

  1. Pingback: Art for Europe » Worte der Kunst im September 2014

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>