Es wird wieder einmal Zeit für etwas persÜnliches.
In dieser Woche begannen die Verhandlungen zur amerikanischen Freihandelszone.
Klar, Europa soll auch dabei sein, schließlich brauchen die Amerikaner dringend neue Absatzmärkte.
Ansonsten wird es spannend sein, wie 500 Mio. Europäer gegen 300 Mio. Amerikaner untergehen und auch noch der kleine Rest an Verbraucherschutz geopfert wird.
Womit man voll im Thema wäre.
Ich hatte hier schon von meinem SONY-Laptop berichtet, damals war nur das E verschwunden.
Mittlerweile, zwei Jahre nach Anschaffung, folgten pünktlich weitere Buchstaben, ein USB-Anschluss hat einen Wackler und das DVD-Laufwerk funktioniert auch nur noch, wenn es gute Laune hat und dies kommt immer seltener vor.
Marken kaufen macht einfach keinen Sinn im globalisierten Raubtierkapitalismus.
Seit ich mich in meiner Traumruine im schönen Leverkusen einrichte, bin ich schon recht radikal dazu übergegangen, die meisten Dinge nur noch als No Name anzuschaffen und stelle immer mehr fest, diesen Weg noch aufs Maximum ausbauen zu wollen.
Der Vorteil, gehen die Waren früher als geplant über den Jordan, wie zum Beispiel aktuell mein Marken-Laptop, brauche ich mich nicht zu ärgern, da ich nicht mehr erwartet habe.
Bis jetzt sieht es sogar so aus, dass die Waren länger halten und ich damit dann wirklich auf der Gewinnerseite bin.
Da ich mich ungerne ärgere, habe ich meinen Weg gefunden.
Desto mehr Menschen diesem Weg folgen, desto härter wird es für die Big Player, die meinen sich alles erlauben zu können, denn gerade auch an den Märkten funktioniert Demokratie, die Masse muss einfach nur ihre Macht begreifen und diese auch nutzen.
Es geht noch dreister
Noch dreister wird es im Bereich der Telekommunikationsunternehmen, wo scheinbar wirklich alles möglich ist.
Man weiß, Kündigungen kommen auf dem normalen Postweg meist nicht beim Vertragspartner an, was an sich doch schon erstaunlich ist, kommen doch im Gegenzug Rechnungen immer an.
So hat es sich eingebürgert, natürlich nur für Kündigungen, nicht für Rechnungen, dass man diese per Einschreiben verschickt.
Nun begab es sich vor einigen Monaten, dass ein Surfstick bei 02 gekündigt wurde, natürlich per Einschreiben. Eine Reaktion blieb aus. Diese kam erst nach einem weiteren Einschreiben an die Geschäftsleitung.
Einzelfall oder Prinzip um Kunden länger zu binden?
Vor einem Monat kündigte ich eine uralte Prepaidkarte bei Vodafone, da ich die Rufnummer zu meinem neuen Billiganbieter mitnehmen will.
Auch auf dieses Kündigungseinschreiben gab es bis zum heutigen Tage keinerlei Resonanz, was mich an der Einzelfalltheorie zweifeln lässt.
Nun bin ich gespannt, wie sich die Geschäftsleitung in Düsseldorf, die ich gerade ebenfalls per Einschreiben kontaktiert habe, äußern wird.
Es sind diese Machenschaften der Big Player gegen die man gemeinsam ankämpfen muss, natürlich wäre hier auch die Politik gefragt aber die sieht es schon lange nicht mehr als ihre Aufgabe an, den Bürgern zu helfen.
Die Berliner Puppenkiste
Im Herbst stehen Bundestagswahlen an. Dies bedeutet die Berliner Puppenkiste wird neubesetzt und egal zu welchem Ergebnis dieses Instrument der Scheindemokratie führt, steht jetzt schon fest, dass die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) Geschichte ist.
Diese Tatsache sollte man vielleicht direkt als Anlass nehmen, dieses Ministerium ganz zu schließen und dafür irgendwo die Steuern senken.
Man muss nur einen kurzen Blick auf die Servicewüste Deutschland werfen, um die Sinnfreiheit dieses Ministeriums zu erkennen.
Wäre Deutschland ein Blech, wäre es bei den Schlupflöchern für die Wirtschaft, die einfach nicht geschlossen werden, ein Lochblech.
In diesem Sinne heißt es auch hier wieder, dass Eigeninitiative verlangt wird.
Ich bin dabei, wer macht noch mit?












