Eine Kämpferin des Lichts

Ich möchte diesmal die Gelegenheit nutzen und über eine Kooperation berichten, die nun schon seit längerer Zeit besteht.
Die Kooperationspartnerin, die ich hier vorstelle, ist Fotografin und Fotokünstlerin und ich muss einräumen, dass ich über die Zeit unserer Zusammenarbeit auch ein Fan ihrer Arbeiten geworden bin.
Desto mehr ich mich durch das Geschäftliche mit dem Leben und Schaffen von Astrid Castillo Quesada beschäftigt habe, desto deutlich wurde mir, dass es wesentlich mehr als nur das Geburtsjahr 1971 gibt, was uns verbindet aber es zeigte sich auch, dass es grundlegende Unterschiede gibt.
Wir arbeiten sehr ähnlich, gehen beide mit digitalen Spiegelreflexkameras auf die Jagd, um das Eingefangene später am Computer zu bearbeiten, um so unsere Kunst entstehen zu lassen. Hier liegt der große Unterschied in den Motiven, denn während ich ein klares Fable für Architektur habe, ist bei Astrid Castillo Quesada der Mensch das Objekt der Begierde.
Schon immer hat sich die in Trier geborene Fotografin und Fotokünstlerin mit dem Verhalten von Menschen, mit dem Sein ihres Umfeldes beschäftigt. Ein Grund dafür ist, wie sie selber sagt, dass sie kein Auge und keine Geduld für `tote` Gegenstände hat. Auch dies ist bei mir eben genau umgekehrt.
Was uns wiederum verbindet, ist, dass wir uns beide bei der Arbeit gerne von Musik inspirieren lassen und dass Engel in unserem Leben einen gewissen Stellenwert einnehmen. Dies ist ein guter Punkt, um zu einem weiteren grundlegenden Unterschied zu kommen. Astrid Castillo Quesada ist überzeugte Katholikin, während mein Glaube nichts mit Gott oder irgendwelchen Religionen zu tun hat.

Nicht nur Kunst
Wir beide begannen in den 1980er Jahren mit der Fotografie, sind beide Autodidakten, die seit Anfang des Jahrtausends digital arbeiten. Die Ergebnisse unserer Arbeit haben ihre Gemeinsamkeit in einer gewissen Melancholie und Dunkelheit, wobei in den Arbeiten von Astrid Castillo Quesada das Thema Leid und Schmerz im Fokus stehen, was mit traumatischen Kindheitserinnerungen zu begründen ist.
Obwohl unsere Wurzeln ökonomisch, kulturell und emotional nicht unterschiedlicher sein könnten, kann man uns beide wohl durchaus als Kämpfer bezeichnen.
Was mich bei ihren Arbeiten völlig fasziniert und was dann wohl einer der großen Vorteile ist, wenn man mit dem, mir oftmals etwas fremden Wesen Mensch zusammenarbeitet, ist, dass ihre Bilder meistens mit Trost und Wärme auf die gewisse Melancholie und Härte in den Arbeiten antworten.
Natürlich ist ihr Sujet mittlerweile weltweit in Ausstellungen zu sehen und was bei allem Lob für das Künstlerische nicht untergehen darf, ist, dass Astrid Castillo Quesada mit acq-digiart auch im Bereich People-Fotografie sehr erfolgreich ist und schon viele bekannte Größen abgelichtet hat.
Hier gilt es hervorzuheben, dass ihre Kunden immer wieder von ihrer Professionalität, die man den Arbeiten auch deutlich ansehen kann, überzeugt sind.
Zum Ende dieses Berichtes mag ich aber noch etwas hervorheben, was an unserer Zusammenarbeit besonders ist, wir haben uns bis zum heutigen Tagen noch nie persönlich getroffen und dies obwohl wir mittlerweile, was die Städte angeht, Nachbarn sind.
Dieser Zustand wird sich aber wohl bald ändern, da wir eine Ausweitung unserer Kooperation planen, dazu gibt es dann natürlich mehr im Netz, wenn es soweit ist.
Jetzt gibt es aber erst einmal noch einige Arbeiten von Astrid Castillo Quesada zu sehen, dazu einfach nach unten scrollen und die Eindrücke genießen.

(c) by Astrid Castillo Quesada

(c) by Astrid Castillo Quesada

(c) by Astrid Castillo Quesada

(c) Astrid Castillo Quesada

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2 Gedanken zu “Eine Kämpferin des Lichts

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