Natürlich habe ich beruflich, wie auch privat, immer wieder mit Menschen zu tun und mag dies in den meisten Fällen auch. Allerdings ist der Mensch ein recht unbekanntes Wesen für mich, wenn es um meine künstlerische Arbeit geht. In meinen Gemälden und Collage geht es meistens um politische und spirituelle Themen und in der Photographie ist mein Fokus ganz klar auf die Architektur gerichtet. Dies soll sich in diesem Jahr ein wenig ändern. Außer, dass ich endlich wieder die Arbeiten an meinem Projekt Vier Jahrzehnte – Städte? Stationen! Portraits. aus dem Jahr 2011 aufnehmen werde, wird es zwei weitere künstlerische Schwerpunkte für mich im Jahr 2013 geben. Es wird etwas Neues im Bereich der GRAUZONE geben, da ich auf diesem Gebiet natürlich sehr motiviert bin, was auch daran liegt, dass die Raumcollage, an der ich seit einigen Monaten arbeite, ein immer größerer Erfolg wird. Am nun anstehenden Osterwochenende endet die Deadline für all die Kreativen, die sich an diesem Gemeinschaftskunstwerk im KunsTraum in der Traumruine in Leverkusen auf einer Fläche von über 40 qm beteiligen wollen und es werden wohl über 130 nationale, wie auch internationale Beiträge dabei sein. Im Folgeprojekt wird es dann aber um einen ganz gewissen Personenkreis gehen, der es in meinen Augen verdient hat, ein ganz eigener Teil der GRAUZONE zu werden und ich bin mir sicher, dass auch dies ein Erfolg wird. Natürlich kommt auch hier wieder meine besondere Technik zum Zug, die ich bei Arbeiten an der GRAUZONE verwende, allerdings diesmal auf Leinwand und eben mit Menschen im Mittelpunkt. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten.
15>X<15 – Gerne auch schräg
Im Projekt 15>X<15 geht es auch wieder um Menschen und zwar aus meinem Umfeld, zu denen ich, aus meiner Sicht des Lebens, einen, wie auch immer gearteten, Bezug habe. Diese Werkreihe wird dann gar nichts mit der GRAUZONE zu tun haben. Es wird ein reines Projekt im Bereich der Photographie und es geht dabei um mich als Motiv. Da es keine Reihe mit Selbstportraits werden wird, stehe ich, einer gewissen Logik folgend, auch ausnahmsweise nicht hinter der Kamera, sondern davor. Eine Position, die mir durch diverse kleine Fernsehrollen, wie auch durch ausreichend Pressearbeit zu meiner bisherigen Arbeit natürlich nicht ganz unbekannt ist aber trotzdem wird dies sicherlich noch einmal etwas ganz anderes werden. Ich möchte vielleicht auch ein Stück herausfinden, zu was ich alles in der Lage bin, was auch bedeuten wird, dass es gerne einmal schräg werden darf. Die Werke zu diesem Projekt werden erst einmal nur im Internet veröffentlicht und zwar hier, auf der Seite meiner Agentur. Ob es irgendwann einmal eine Ausstellung außerhalb des virtuellen Raums dazu geben wird, ist im Moment noch gar nicht relevant. Es ist einfach wichtig, dass diese Idee umgesetzt wird und natürlich auch eine gewisse Öffentlichkeit erfährt, um Reaktionen einzufangen aber auch um andere Personen zu inspirieren, wie viel in jedem einzelnen Menschen steckt und das es am Ende des Tages eigentlich für niemanden einen Grund gibt, sich zu verstecken. Man merkt, dass der Frühling nun endlich kommen kann, ich bin zu mindestens bis in die Haarspitzen motiviert, es auch in diesem Jahr künstlerisch wieder so richtig krachen zu lassen und eine bessere Jahreszeit als diese, wo alles zum Leben erweckt wird, kann es zum Durchstarten wohl kaum geben.












