Reinhard Fritz und die tanzenden Farben

MaskenballNun ist man mitten in der dunklen Jahreszeit angelangt und da ist es immer gut, etwas wahrzunehmen, was das Gemüt aufhellt. Das Ü! freut sich sehr, sich diesmal genau diesem Thema widmen zu dürfen. Die Person, die dafür hier nun vorgestellt wird, auch dies sei gleich erwähnt, kann einen wirklich nur beeindrucken.
Es geht um Reinhard Fritz, der im Oktober 1946 in Mecklenburg geboren wurde und durch Flucht über Berlin im Ländle heimisch wurde. Schon zu Schulzeiten in Tuttlingen an der Donau sollte sich sein Weg abzeichnen, machte er dort doch sein Abitur mit Auszeichnung im Fach Bildende Kunst, um dann 1966 an der Freien Kunstschule Stuttgart mit dem Studium zu beginnen.
Ab 1967 studierte er dann Malerei bei Prof. Raimer Jochims an der Akademie der Bildenden Künste München, was 1974 seinen Abschluss finden sollte und so arbeitet Reinhard Fritz seit 1975 als diplomierter und freiberuflicher, bildender Künstler in München. Vielleicht kommt nun bei manchem Leser die Frage auf, was daran nun so besonders ist und ich kann versprechen, diese Frage wird noch angemessen beantwortet werden.
Reinhard Fritz erhielt nicht nur diverse Preise und Auszeichnungen während seiner Karriere, er schrieb seit 1999 auch an die 120 Reden für Vernissagen und Katalogtexte zu den Werken und Ausstellungen anderer Künstler. Dies ist schon beeindruckend und da weiß das Ü! genau wovon es spricht. Selbstverständlich ist dort aber noch sehr viel mehr.

Die künstlerische Ursuppe
Bevor es um die Gemälde von Reinhard Fritz gehen soll, muss noch erwähnt werden, dass er seitdem Beginn seiner künstlerischen Laufbahn um die 1.000 Auftritte als Solo-Flötist hatte und die mit eigenen Kompositionen bei Vernissagen und Lesungen. Langsam kristallisiert sich heraus, warum man durchaus von einem Multitalent sprechen kann.
Das Ü! ist nun auch schon lange in der europäischen Kunstwelt unterwegs und kann so versichern, dass man nicht oft auf Personen Santorintrifft, welche so viel Können auf unterschiedlichen Ebenen erfolgreich vereinen, wie es hier der Fall ist. Ein wirklich wichtiger Bestandteil seines Lebensweg wurde dabei bis hierher nur gestreift, soll nun aber vertieft werden.
So werden seine Werke nicht nur privat und von der Wirtschaft gesammelt, wie sich eindrucksvoll in einer passenden Liste auf seiner Webseite ablesen lässt, er ist auch in unzähligen Museen und öffentlichen Sammlungen vom Iran bis Südkorea vertreten. Dies geschieht natürlich nicht durch Zufall.
Reinhard Fritz verfügt über einen unverkennbaren, ganz eigenen Stil, wie er Formen und Farben miteinander tanzen lässt. So ergeben sich ganze Landschaften, welche zum Teil sehr surreal anmuten, dann aber auch wieder ganz klar bis minimalistisch sind. Hier und da fühlt man sich, wie wenn man förmlich in eine Art künstlerische Ursuppe, die alles beinhaltet, aus welcher alles entspringt, fallen würde. Ein gutes Gefühl.
Zum Schluss soll noch eine Sache hervorgehoben werden. Die Arbeiten von Reinhard Fritz sind nicht nur etwas für Kunstkenner, welche durch einen klaren Duktus und eine ständige Weiterentwicklung seines Könnens über all die Jahre und Jahrzehnte seines Schaffens, überzeugt werden. Sie sind auch etwas für den großen Rest der Menschheit, da sie einfach wahnsinnig viel Lebensfreude, die pure positive Energie ausstrahlen.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>