Keine Querfinanzierung mehr – Was wirklich wichtig ist

Ich hatte bereits mehrfach angekündigt, dass es zum Jahreswechsel zu Veränderungen kommen wird und ab sofort wird es ganz konkret.
Pünktlich zu Nikolaus packe ich dann doch einmal die Rute aus und erkläre, dass die Querfinanzierung meiner journalistischen Internetplattformen jetzt nach und nach enden wird.
Immer wieder fragen mich Menschen, wie ich das ganze Pensum schaffe, immerhin habe ich seit meiner ersten Veröffentlichung vor ziemlich genau 6 Jahren fast 3.000 Beiträge veröffentlicht. Hinzu kommen fast 1.600 Werke auf meiner Seite als freischaffender Künstler und die Bilder und Texte bei Mein WOHNblog auf Facebook.
All diese Beiträge sind mit über 40.000 Stichwörtern versehen und fast 1.200 Mal kommentiert worden und hier sind die Kommentare bei Xing, Facebook etc. noch nicht berücksichtigt und dort wird mittlerweile fast täglich kommentiert.
Die passenden Facebook-Seiten zu den einzelnen Internetauftritten, sowie Mein Wohnblog, haben mittlerweile insgesamt gut 1.800 Fans.
Um nach so vielen Zahlen auf die Frage nach der Bewältigung des Pensums zurückzukommen, all dies funktioniert nur mit dem fast völligen Verzicht auf Privatleben und einem Minimum an Schlaf.
Der Lohn dafür sind monatlich insgesamt circa 47.000 Besucher, die knapp 104.000 Clicks hinterlassen, nicht zu vergessen das viele Lob, welches ich in den verschiedensten Formen für meine Arbeit erhalte.
Jetzt sieht es aber so aus, wenn ich zum Bäcker um die Ecke gehe und ihm erzähle, dass ich mich für eine bessere Welt, faireren Fußball und die Kunst und Kultur in Europa einsetze, dafür ganz viel Lob und Clicks bekomme und ihn dann frage, ob dies als Bezahlung für eine Tüte Brötchen reicht, lacht dieser mich aus.
Um mir dieses Gelächter zu ersparen, habe ich jahrelang querfinanziert, denn die Werbeeinnahmen, wie auch der allgemeine Support im redaktionellen Bereich, wie aber auch im technischen, sind über all die Jahre stetig zurückgegangen.
Seit einigen Monaten rufe ich nun auf den verschiedensten Weg dazu auf, meine Plattformen finanziell zu unterstützen und ich muss sagen, hier ist die Resonanz erbärmlich, was nun nicht länger ohne Konsequenzen bleiben wird.

Finanzierungsvorbehalt oder warum mir bald das Universum gehört
Dieser Mangel, sich aktiv an gesellschaftlicher Veränderung zu beteiligen, ist etwas, was mich ganz allgemein stört.
Die meisten Menschen behaupten, sie wollen etwas verändern, der größte Teil hat, wenn es darum geht aktiv zu sein, aber gerade etwas anderes vor.
Da kann ich nur sagen, so wird dies alles nichts.
Ich kann auch nicht mehr hören, dass alles irgendwann zurückkommt und ich meine Wünsche einfach ans Universum adressieren soll. Um es vorsichtig zu formulieren, das Universum ist mir schnurz.
Ich habe in meinem Leben sehr viel bekommen, gar keine Frage, ich bin auch noch immer ein sehr zufriedener Mensch, es gilt nur diesen Zustand auch weiterhin zu halten und wenn ich unbeirrt so weitermache, gehört mir bald das ganze Universum, was mich dann allerdings auch nicht weiterbringt.
Aus diesem Grund mache ich es nun, wie die Marionette im politischen Berlin und die hier angesprochenen Plattformen stehen ab sofort unter Finanzierungsvorbehalt.
Im Klartext bedeutet dies, ich werde meine Arbeitszeit, vor allem im Bereich meiner journalistischen Internetplattform und auch was den Fußball angeht massiv reduzieren und auch einiges in den anderen Bereichen verändern.
Damit wird es zu einem sehr großen Zeitgewinn für mich kommen und diese Zeit werde ich in die klassische Agenturarbeit investieren, die auch noch ein wenig umgebaut wird und der Rest geht in mein Privatleben, denn es gibt Menschen, die mich brauchen und Ziele, die ich noch erreichen will.
Wie die Kürzungen im Detail aussehen, werde ich auf den jeweiligen Plattformen noch veröffentlichen und sie werden so ausfallen, dass, wenn sich die finanzielle Lage der einzelnen Projekte doch noch zum Besseren wandeln sollte, sie auch wieder aktiver bespielt werden können, was hinter dem Begriff Finanzierungsvorbehalt steckt.
Abschließend sei erwähnt, dass das Ü!, wie gesagt, von den Kürzung nicht betroffen ist, ganz im Gegenteil, hier wird das Portfolio aus-bzw. umgebaut.
Für den freischaffenden Künstler sieht es ebenso aus, auch hier wird wieder mehr Aktivität vorherrschen und das Tätigkeitsfeld auch noch ein wenig ausgebaut.
Alle Fakten hierzu werden natürlich auf dieser Agenturseite veröffentlicht.

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3 Gedanken zu “Keine Querfinanzierung mehr – Was wirklich wichtig ist

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